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Koffein – Sinn oder Unsinn?

Koffein ist ein zu wenig diskutiertes Thema in unserer Gesellschaft. Und das obwohl Koffein ein alltäglicher “Helfer” für viele hart arbeitenden Menschen ist. Koffein macht dich wach, gibt dir für das Training, deinen Arbeitstag oder die Party Energie und koffeinhaltige Getränke wie Energiedrinks, Pre-Workout Booster oder Kaffe schmecken bekanntlich gut. Dabei ist dieser Wirkstoff heimtückischer als so manch einer vermutet. Grundsätzlich lässt sich nämlich sagen “Keine Wirkung ohne Nebenwirkung”.

Dosierungen ab 1g Koffein können sich negativ auf den Herzrhythmus auswirken!

Empfohlen ist es bei Koffeintabletten oder Booster-Produkten sich an eine Dosierung heran zu tasten. Maximal sollten jedoch maximal 600-800mg Koffein, abhängig von Größe, körperlicher Gesundheit, körperlicher Beschaffenheit und Gewicht konsumieren. Es ist außerdem wichtig in unregelmäßigen Abständen nur nur gezielt zu Konsumieren, wie beispielsweise 1-2x pro Woche vor dem Sport.

Ausführliche Beschreibung

Positiven Effekte

Koffein erweitert die Blutgefäße im Körper. Es agiert ähnlich wie Adrenalin und erhöht unseren Blutdruck. Zusätzlich erhöht es leicht den Blutzuckerspiegel durch Verwertung der Glykogenspeicher. Entsprechend gut kann man seine Erfolge in den ersten Wochen einer Low Carb Diät verstärken. Des weiteren verengte Koffein die Blutgefäße in unserem Hirn wodurch eine erhöhte Konzentration möglich ist.

Wirkungsmechanismus

Wenn unser Körper merkt, dass wir unsere Energiereserven auffüllen und uns erholen müssen werden wir müde. Dies geschieht durch die Ausschüttung des Botenstoffes Adenosin. Durch die Anlagerung dieses Botenstoffes an entsprechende Rezeptoren werden wir müde.

Koffein ist nun aus chemischer Sicht ähnlich aufgebaut wie Adenosin und kann an die gleichen Rezeptoren “andocken”. Dadurch bleibt die Informationsweiterleitung unserer Müdigkeit aus und wir werden erst nach abbau dieses Stoffes müde.

Nun haben wir bei dem einmaligen Konsum von Koffein nur die positiven Effekte. Bei regelmäßigem Konsum, wie er leider durchschnittlich statt findet, tritt ein Gewöhnungseffekt ein. Der unsere Zellen bilden also mehr Rezeptoren an, wodurch mehr Adenosin andocken kann. Für uns heißt es nur folgendes: Wir müssen mehr Koffein konsumieren um die gleiche Wirkung zu haben.

Wie du nun festgestellt hast befinden wir uns also in einem Teufelskreislauf. Angefangen haben wir mit dem “Guten-Morgen-Kaffe”, weil wir ja immer so müde vor der Arbeit sind. Dadurch werden wir aber nach Wochen noch müder. Also muss eine zweite oder dritte Tasse Kaffe her. Nach einer gewissen Zeit merken wir, dass wir wieder unglaublich müde sind, also wird nun öfters Kaffe getrunken.

Lassen wir nun aber unseren Kaffe weg, so haben wir deutlich mehr Rezeptoren an die unser Adenosin überhaupt andocken kann! Das heißt wir werden erheblich schneller müde. Dementsprechend ist die Neigung wieder zu Koffein zu tendieren sehr hoch.


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